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Die USA im Kampf für mehr LGBT-Rechte
Von Daniel Frey | 7. Dezember 2011
Absichtserklärung von US-Präsident Barack Obama: Der Kampf gegen Diskriminierung wegen sexueller Orientierung sei eine globale Herausforderung – dieser nehme im Streben der USA nach einer Förderung der Menschenrechte eine zentrale Stellung ein!
Und US-Aussenministerin Hillary Clinton sagte in Genf vor UNO-Diplomaten, dass die Rechte von Schwulen und Lesben gestärkt werden sollen und deshalb künftig ein Kriterium für die Vergabe von Entwicklungshilfe sei.
Ihre Rede widmete Hillary Clinton in Genf anlässlich des Tages der Menschenrechte dem Schutz von Homosexuellen. Sie wolle sich für den internationalen Schutz dieser “unsichtbaren Minderheit” einsetzen. Die Rechte von Schwulen und Lesben verdienten die gleiche Aufmerksamkeit wie die Rechte von Frauen.
Zugleich übte Clinton scharfe Kritik an Regierungen von Ländern, in denen Homosexualität zunehmend kriminalisiert oder offene Diskriminierung zugelassen werde. Namen nannte sie dabei nicht. Allerdings sassen im Publikum auch Vertreter von afrikanischen und arabischen Staaten, denen regelmässige Verstösse gegen die Rechte von Schwulen und Lesben vorgeworfen werden.
Und die Rechte für Schwule und Lesben in den USA selber? Eine Studie vom Juli dieses Jahres kommt nämlich zum Ergebnis, dass jeder vierte schwule und lesbische Jugendliche in den USA obdachlos ist.
>25 Prozent der jungen Schwulen und Lesben obdachlos
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