Noch ein Selbstmord in den USA

Heute meldet Gay.ch erneut ein Suizid eines Jugendlichen den USA. Der 18-jährige Jeffrey Fehr hat sich am Neujahrstag in Kalifornien das Leben genommen.

Wie die Eltern erklärten ging Jeffrey offen mit seiner Homosexualität um. Vor kurzem endete eine kurze Beziehung, und er war wegen anhaltenden Depressionen in Behandlung. Doch die Eltern sind überzeugt, dass es noch mehr geben muss, was ihren Sohn schlussendlich in den Selbstmord getrieben hat. Sie zeigen sich überzeugt, dass das jahrelange Bullying, das Mobbing unter Jugendlichen, dafür verantwortlich ist, dass er seinem Leben ein Ende setzte.

An der Beerdigung sagte Jeffrey’s Vater: Ein Bully sagt etwas und vergisst es in zehn Sekunden wieder, aber jemand wie Jeff vergisst diese Worte nie.

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7 Antworten auf Noch ein Selbstmord in den USA

  1. fangora sagt:

    kümmert sich irgendwer um die vielen schwulen mit suizid-gedanken bei uns in der schweiz? wohin soll sich einer wenden der es nicht mehr auszuhalten scheint? gibt es da eine gay-comunity die nicht gleich vor ihm, oder der realität im allgemeinen, flüchten wird? so bitte helft mir doch.

  2. fangora sagt:

    danke.
    wird mir dort auch zugehöhrt wenn ich probleme damit habe von schwulen gemobbt zu werden und nicht von heteros? sich meine not also nicht lgbt-politisch ausschlachten lässt, sondern eher missstände in der gay-comunity aufzeigen würde? habe angst auch da auf ablehnung zu stossen, aufgrund meines kritischen denkens und meiner unfähigkeit unhinterfragt sozialistischen ideologien zu folgen. die direkte oder indirekte ausgrenzung von schwulen die sich dem viel stärkeren anpassungszwang der gay-comunity nicht beugen wollen oder können, scheint keinen der schwulen gutmenschen zu interessieren. seid ihr noch nie auf die idee gekommen dass viele suizide unter schwulen durch misshandlungen von andern schwulen passieren? wenn sich natürlich einer in der not an eine stelle wendet die ihn dann auch wieder nur für ihre eigenen politischen zwecke missbraucht, muss man sich nicht mehr wundern wenn er sich das leben nimmt.

    • Daniel Frey sagt:

      @fangora: Also gerade die Leute von der Rainbowline sind professionelle Berater, die dir garantiert zuhören …

      Ich persönlich würde mich politisch als links einorden. Bin auch überzeugt, dass nur linke Parteien sich wirklich für uns LGBTs einsetzen. Religiös habe ich mich schon vor Jahren von der Kirche befreit und bin überzeugter Freidenker.

      Deine Gedanken finde ich aber trotzdem interessant und überlegenswert. Vielleicht könnten wir ja mal persönlich darüber diskutieren? Ich bin regelmässig am 3gang in der Villa Stucki anzutreffen – und da hat es auch weitere Leute, die sicher auch gerne zuhören und mitdiskutieren … Den 3gang finde ich übrigens deshalb spannend, da sich hier Schwule und Lesben bei einem Abendessen treffen – ohne laute Musik, wie beispielsweise in einer Disco und deshalb auch Gespräche möglich und gewollt sind!

      Unter http://www.3gang.ch findest du weitere Informationen.

  3. fangora sagt:

    ok danke. 3gang sieht sehr sympathisch aus. wird mir garantiert nächstens eine reise nach bern wert sein.

  4. Immer öfters werden Schüler, Lehrlinge und Studenten Opfer von Cybermobbing, mal wegen ihrer Homosexualität, mal wegen ihrer Größe oder ihrem Gewicht.
    In Berlin haben einen regelrechten CMK; Cyber-Mobbing-Krieg, zur Zeit über Facebook, früher über IShareGossip.de.
    Die “Generation Plattenspieler” aus der unsere Politiker stammen, haben immmer noch nicht Mobbing und die oft tödliche Wirkung auf die Würde des Menschen verstanden.
    “We send out an SOS to Lady Gaga” wurde im Zusammenhang mit der Selbstverbrennung von Henning G. Polizist in Berlin am 10.09.2011 geboren.
    Beenden wir das Schweigen und fordern ein Anti-Mobbing-Gesetz.
    MfG
    Harry Gambler

  5. Pingback: Jeffrey Fehr, 18 Jahre, haben sie in den Suizid gemobbt « Die-aktuelle-Antimobbingrundschau

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