Unrühmliche Premiere in St. Petersburg

Erstmals seit der Einführung des Verbots der – was für eine tolle Wortkreation – “Schwulenpropoganda” Ende Februar sind gestern in St. Petersburg zwei Menschen wegen dem Verstoss gegen dieses unrühmliche Gesetz verhaftet worden.

Die beiden Aktivisten hatten im Stadtzentrum ein Plakat mit der Aufschrift “Homosexualität ist normal” hochgehalten und wurden sofort – vor den Augen der Presse – abgeführt. Gemäss Nikolai Alekseev von Gayrussia mussten sie die Nacht im Gefängnis verbringen und wurden im Verlaufe des Karfreitags einem Richter vorgeführt, der allerdings die Verhandlung verschob, weil die Polizei unter anderem versäumt hatte, Beweismittel wie die von den Aktivisten benutzten Schilder vorzulegen.

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2 Antworten auf Unrühmliche Premiere in St. Petersburg

  1. Max Krieg sagt:

    Sie hatten ja ein gutes Vorbild … die Eiserne Lady Thatcher. Nur ist mit kein Bericht bewusst, gemäss dem das Gesetz angewendet wurde. Aber damals gab es das Internet und die Mobiltelefone noch nicht …

  2. Thommen sagt:

    Wir sollten nicht vergessen, dass die Lage bei uns vor 50 Jahren gleich war. Auch uns wurde vorgeworfen, wir würden Propaganda für Homosexualität machen. Der Kreis durfte nirgendwo offen angeboten werden!! Es gab in den 60ern
    Nur zu einem Gesetz ist es nicht gekommen. Die Russen hinken einfach hinten drein…
    Und vergesst bitte nicht, dass jeder Mann zur Homosexualität fähig ist, keiner braucht schwul zu sein!
    Hier ein Eindruck aus den 60ern: http://www.arcados.ch/old/?page_id=171

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