Erinnerungen wachhalten und weitermachen

Heute vor genau 43 Jahren wehrten sich Schwule, Lesben und Transmenschen endlich gegen die gewaltätigen und willkürlichen Polizeirazzien im New Yorker Greenwich Village.

Anfangs waren es vor allem die Gäste der Bar “Stonewall Inn”, die sich zur Wehr setzten und sich anschliessend auch weitere Menschen den Protesten anschlossen. Tagelang lieferten sich Schwule, Lesben und Transmenschen mit der Polizei Strassenschlachten. Zum Gedenken an diesen Aufstand wurde der “Christopher Street Liberation Day” ausgerufen, an dem das gleichnamige Komitee jedes Jahr einen Strassenumzug als Erinnerung organisierte.

Daraus entstand eine weltweite LGBT-Bewegung und so wird an vielen Orten bis heute ein Christopher Street Day begangen. Dabei ist es gleichgültig, ob dieser Tag Gay Pride, CSD, Mardi Gras, Pride Festival oder sonst wie genannt wird.

Und es ist auch egal, ob dieser Tag mit einem lauten und schrillen Umzug begangen wird, ob es eine kleine Menschengruppe mit Transparenten wagt vor ein Parlament zu ziehen oder nur ein einzelner Mensch irgendwo eine Kerze anzündet.

Halten wir translesbischwulen Menschen die Erinnerungen an die Aktivistinnen und Aktivsten, die zum Teil bis in den Tod für unsere Sache gekämpft und die Bewegung am Leben gehalten haben, wach. Und gehen wir den Weg gemeisam weiter …

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