Sexualkunde zum Schutz aller Jugendlichen

Die Fachgruppen für Homosexualität der Schweizer Parteien unterstützen eine obligatorische Sexualkunde, die die körperliche und seelische Gesundheit aller Jugendlichen fördert. Sie befürworten dann auch die Grundsätze zum Thema Sexualität des Lehrplans 21.

Neben anderen wichtigen Themen im Zusammenhang mit Sexualität müssen Jugendliche heute lernen, wie sie mit den neuen Gefahren des Internets richtig umgehen. Zu diesem Schluss kommen die Fachgruppen für Homosexualität der Schweizer Parteien. Dazu gehören die Fachgruppen von SP, CVP und FDP, die GaynossInnen, die Grünen, die Grünliberalen, die GaySVP und die Dachverbände Pink Cross und LOS.

Am Sexualkundeunterricht müssen alle Schülerinnen und Schüler, unabhängig ihrer kulturellen und weltanschaulichen Herkunft, teilnehmen. Kinder und Jugendliche sollen lernen, vorurteilsfrei und respektvoll auf andere zuzugehen. Akzeptanz und Respekt dienen der seelischen Gesundheit aller Menschen. So der Konsens der Fachgruppen für Homosexualität der Schweizer Parteien an einem gemeinsamen Treffen in Bern.

Wie die Fachgruppen in einer Mitteilung schreiben, spiele sich die bislang öffentlich sichtbare sexuelle Diskriminierung von Jugendlichen heute vermehrt in verdeckter Form von Cybermobbing im Internet ab.

Laut den Fachgruppen muss die Schule heute nicht nur bekannte Gefahren wie sexuelle Verführung, Übergriffe und körperliche Gewalt in Folge von Kontakten auf Dating-Plattformen oder Sexsucht aufgrund des Überangebots an Pornografie thematisieren. Zusätzlich ist es äusserst wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler bezüglich des immensen seelischen Schadens aufgeklärt werden, den sie durch sexuelle Diskriminierung ihren Altersgenossen auf Social Media Plattformen zufügen.

Die Parteigruppen befürworten die Grundsätze zum Themenkreis Sexualität und Lehrplan 21, wie sie im entsprechenden Grundsatzpapier der Deutschschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz (D-EDK) festgehalten sind. Der Lehrplan 21 wird voraussichtlich 2014 durch die Erziehungsdirektionen freigegeben.

Quelle: Medienmitteilung LOS/Pink Cross

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Eine Antwort auf Sexualkunde zum Schutz aller Jugendlichen

  1. Linda sagt:

    Ich finde das nicht schlecht und bin mal gespannt wie sich das Ganze dann nach 2014 entwickelt. Meiner Meinung nach wird Sexualkunde heutzutage oft vernachlässigt, obwohl Sexualität immer Gesellschaftsfähiger wird. Daher finde ich Seiten wie http://harri-wettstein.de/
    auch sehr gut.

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